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Im Folgenden will ich zunächst schildern, wie Zope/Plone auf einem OpenSuSE 10.2-64bit-System installiert werden kann. Nach meiner persönlichen Erfahrung gelang es nicht, mit Zope- und Plone-Paketen aus den Repositories von OpenSuSE zu einer erfolgreichen Installation zu gelangen. Nach der Installation dieser Pakete war es nicht möglich, Zope über die Verwaltung der Runtime-Level in Yast2 zu starten. Ebenso gab es Probleme, das Paket Zope über die Paketverwaltung wieder zu deinstallieren.
Anmerkung: Auf einem OpenSuSE-System-10.2-i586 ließ sich das bei Plone.org bereit gestellten Bundle-Paket für SuSE 10.2 ohne weiteres installieren und starten. Auf einem 64-bit-System von OpenSuSE 10.2 können Sie aktuell Plone aber nur aufsetzen, wenn Sie die Universalpakete (aktuell nur für Version von 2.5.2 erhältlich) direkt von Plone.org verwenden. Haben Sie dieses Paket auf Ihren PC heruntergeladen, entpacken Sie es mit "tar xfz " in einer Konsole. Gehen Sie danach in das entstandene Verzeichnis und rufen das Shellskript "install.sh" als root auf. Am besten funktioniert dies in einer Shell, wenn das System in den Modus ohne grafische Oberfläche heruntergefahren wird (init 3). Sie werden danach eine Menge an Kommandozeilen sehen, da mit dem Skript sowohl "./configure" als auch "make" und "make install" abgearbeitet werden. Wenn alles ohne Fehler durchgelaufen ist, findet sich das installierte Plone unter "/opt/Plone-2.5.2". Bevor Sie nun die Konsole schließen, sollten Sie noch einmal etwas genau auf die Ausgaben des Shellskripts in der Konsole schauen. Dort finden Sie nämlich das automatisch generierte Passwort zum Benutzer "admin", mit dem Sie sich später im Management-Interface von Zope (ZMI) anmelden müssen. Falls Sie das Passwort nicht mitgeschrieben haben sollten, finden Sie diese Informationen in der Datei adminPassword.txt im Verzeichnis von Plone (siehe oben). Diese Datei ist geschützt und kann nur von root gelesen werden. Um die gerade erstellte Installation auf die Version 2.5.3 von Plone umzustellen, laden Sie das Programmpaket Plone-2.5.3 von der Plone-Webseite herunter und entpacken das Archiv. Die Verzeichnisse und Dateien in dem entstandenen Verzeichnis "Plone-2.5.3-final" kopieren Sie als root in das Produktverzeichnis des bereits installierten Plone-2.5.2 (/opt/Plone-2.5.2/zeocluster/Products) und ersetzen die bisherigen Verzeichnisse bzw. Dateien durch diejenigen der Version 2.5.3. Danach kontrollieren Sie, ob alle Dateien und Verzeichnisse dem Benutzer "plone" und zur Gruppe " wheel" gehören (ls -lA in der Konsole im Verzeichnis eingeben.). Falls dies für einzelne oder mehrere nicht der Fall ist, geben Sie als root im Verzeichnis in der Konsole "chown -R plone:wheel *" ein. Gestartet wird der Applikationsserver Zope, auf dem Plone läuft, aus dem Verzeichnis "/opt/Plone-2.5.2/zeocluster/bin". Dort findet sich das Shellskript (als root aus der Konsole auszuführen) "startcluster.sh". Der Prozeß sieht dann in der Konsole etwa folgendermaßen aus: # ./startcluster.sh Starting ZEO server... . daemon process started, pid=15900 Starting ZEO client1... . daemon process started, pid=15906 Starting ZEO client2... . daemon process started, pid=15911 Damit ist Zope gestartet. Öffnen Sie nun Ihren Browser (z.B. Firefox oder Opera) und geben Sie als URL ein: http://localhost:8080 Sie sollten danach die Startseite der Zope-Instanz sehen. 
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