Verwalten von Projekten mit zc.buildout - Teil 6: Erstellen einer Buildout-Standarddatei PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Mantke   
Samstag, den 01. März 2008 um 23:35 Uhr
Dies macht es möglich, Konfigurationen für mehrere Buildouts gemeinsam zu benutzen, und etwas Zeit und Plattenplatz zu sparen.

Um "globale" Optionen, die alle Buildouts betreffen, vorzugeben, erstellen Sie ein Verzeichnis .buildout (beachten Sie den führenden Punkt) in Ihrem Heimatverzeichnis und fügen Sie dem neuen Verzeichnis eine Datei mit dem Namen default.cfg hinzu. Jede Option, die Sie hier setzen, wird auf den korrespondierenden Abschnitt in jeder buildout.cf, die Sie laufen lassen, angewendet, wenn sie nicht durch eine speziellere Option in der Datei buildout.cfg selbst überschrieben wird.

Die üblichsten Optionen sind:

executable
Bestimmt einen anderen als den System-Standard-Python-Interpreter. Dies ist nützlich, falls Sie, sagen wir, Python 2.5 installiert haben, allerdings für Ihre Buildouts eine andere Installation von Python 2.4 benutzen wollen.
eggs-directory
Bestimmt ein Verzeichnis, in das die Eier (eggs) heruntergeladen werden. Dies erlaubt mehreren Buildouts dieselben Eier (eggs) zu teilen, wodurch Plattenplatz und Download-Zeit eingespart wird. Beachten Sie, dass nur jene Eier (eggs) aktiviert werden, die von einem bestimmten Buildout ausdrücklich benötigt werden. Das Eier-Verzeichnis (eggs directory) kann viele weitere Eier (eggs) enthalten (oder viele verschiedene Versionen desselben Paketes), als derjenigen, die jeweils benutzt werden.
download-directory
Bestimmt ein für heruntergeladene Archive gemeinsam genutztes Verzeichnis. Nochmals, dies kann Plattenplatz und Download-Zeit einsparen.

Hier ist ein Beispiel ~/.buildout/default.cfg, das alle drei setzt:

 [buildout]     
executable = /opt/python24/bin/python
eggs-directory = /home/username/.buildout/eggs
download-directory = /home/username/.buildout/downloads

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. März 2008 um 22:28 Uhr