OpenOffice.org Portable - Installation PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Mantke   
Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 19:40 Uhr

Die Installation von OpenOffice.org Portable gestaltet sich relativ einfach, da es als selbstentpackendes Archiv in der Form „OpenOffice_Portable_(...)_de.paf.exe“ ausgeliefert wird. Es reicht unter dem Betriebssystem MS Windows ein Doppelklick als normaler Benutzer auf dieses Archiv und der Installationsprozess wird gestartet. Nach kurzer Zeit erscheint der Startbildschirm des mitgelieferten Installationsprogramms (siehe Abbildung 1, links), das in mehreren Schritten durch die Installation führt.

Der Installationsassistent unter MS Windows

Abbildung 1: Der Installationsassistent unter MS Windows

In seinem zweiten Dialog bietet der Installationsassistent die Möglichkeit an, den Speicherort der zu installierenden Dateien festzulegen. Hier kann sowohl ein Verzeichnis auf der lokalen Festplatte oder einem portablem Speichermedium vorgegeben werden. Nach Abschluss dieses Dialogs beginnt die eigentliche Installation, die besser als Entpacken der komprimierten Dateien beschrieben werden kann, da über das Entpacken hinaus keinerlei Veränderungen ausgeführt werden. Ist die Installation erfolgreich beendet, wird das mit einem weiteren Dialog signalisiert, der sodann über die Schaltfläche „Fertig stellen“ beendet wird.

Wie bereits oben angedeutet, lässt sich OpenOffice.org Portable mit einem Windows-Emulator wie Wine auch auf einem Linux-Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche installieren und nutzen. Meist wird hier OpenOffice.org bereits stationär installiert sein, aber mit der portablen Version stehen natürlich auch alle auf dem portablen Speichermedium vorhandenen Benutzereinstellungen zur Verfügung.

 

Der Installationsassistent unter Linux mit Wine

Abbildung 2: Der Installationsassistent unter Linux mit Wine

Im Unterschied zur Installation unter dem Betriebssystem MS Windows lässt sich der Prozess unter Linux nicht mit einem Doppelklick auf die exe-Datei starten. Hier muss man sich einer Shell (z.B. Bash) bedienen und dort beispielsweise folgendes Kommando eingeben (hier vorausgesetzt, dass das selbstentpackende Archiv der Portable im Verzeichnis /local liegt):

wine /local/OpenOfficePortable_3.1.1_Deutsch.paf.exe

Danach werden einige Meldungen in der Konsole angezeigt und (sofern Wine korrekt arbeitet) startet der Installationsassistent (siehe Abbildung 1, rechts).

Wieder bietet der zweite Dialog des Assistenten die Möglichkeit zur Auswahl des Installationsverzeichnisses. Wine hält hierzu auch virtuelle Laufwerke mit Bezeichnungen nach der Windows-Konvention bereit.

Auch unter Wine wird der Abschluss der Installation in einem grafischen Dialog angezeigt, der sich über die Schaltfläche „Fertig stellen“ beenden lässt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 21:16 Uhr